Bei der E-Mail-Zustellbarkeit geht es darum, dass Ihre E-Mails tatsächlich dort ankommen, wo Ihre Kontakte sie auch sehen. Sie entscheidet darüber, ob eine Nachricht im Haupt-Posteingang landet, im Spam-Ordner verschwindet oder komplett blockiert wird.
E-Mail-Zustellbarkeit misst, wie erfolgreich Ihre E-Mails den primären Posteingang eines Kontakts erreichen. Während „E-Mail-Zustellung" lediglich bedeutet, dass der Computer des Empfängers die digitale Datei angenommen hat, beschreibt „Zustellbarkeit" die Kunst, dafür zu sorgen, dass diese Datei in einem sichtbaren Ordner landet und nicht im Papierkorb.
Nur wer auf die Zustellbarkeit achtet, kann sicherstellen, dass Marketingmaßnahmen nicht ins Leere laufen.
Höhere Sichtbarkeit: Ihre Kontakte können nichts lesen, was sie nie zu Gesicht bekommen.
Bessere Ergebnisse: Wenn E-Mails im Posteingang ankommen, erzielen Sie mehr Klicks und Verkäufe.
Stärkerer Ruf: Wer regelmäßig gute E-Mails versendet, beweist Anbietern wie Gmail, dass er ein vertrauenswürdiger Absender ist.
Sauberere Listen: Sie erkennen leichter, welche Kontakte kein Interesse mehr haben, und halten Ihre Datenbank so gesund.
Betrachten Sie die Zustellbarkeit als eine Art „Vertrauens-Score", den E-Mail-Dienste Ihnen zuweisen. Er basiert auf einigen einfachen Prinzipien:
Ihre Identität: Eine professionelle Web-Adresse für den Versand statt einer kostenlosen (wie @gmail.com) wirkt seriöser.
Qualität der Inhalte: Vermeiden Sie unsaubere Formatierungen, defekte Links oder „spammig" klingende Betreffzeilen – so kommen Sie durch automatische Filter.
Ihre Historie: Wenn Sie regelmäßig E-Mails versenden und diese nicht als „Spam" markiert werden, steigt Ihr Score.
Engagement: Wenn Kontakte Ihre E-Mails öffnen und anklicken, signalisiert das dem System, dass Ihre Inhalte wertvoll sind.
Pflegen Sie eine saubere Datenbank
Indem Sie den Versand an Kontakte einstellen, die seit langer Zeit keine E-Mail mehr geöffnet haben, zeigen Sie den Servern, dass Sie nur interessierte Personen anschreiben.
Nutzen Sie eine professionelle Absenderadresse
Vermeiden Sie kostenlose private E-Mail-Adressen für den Massenversand. Wenn Sie in den Einstellungen Ihre eigene Domain hinterlegen, zeigen Sie E-Mail-Filtern, dass Sie ein seriöses Unternehmen sind.
Machen Sie die Abmeldung leicht
Möchte ein Kontakt Ihre E-Mails nicht mehr erhalten, sollte der Abmelde-Link leicht zu finden sein. Dadurch wird automatisch eine Aufgabe ausgelöst, den Versand zu stoppen – und verhindert, dass Sie als Spam gemeldet werden.
Mehr darüber, wie Sie Abmelde-Links in E-Mail-Nachrichten einfügen, erfahren Sie in unserem gesonderten Artikel zu diesem Thema.