Eine gesunde Beziehung zu Ihrer Zielgruppe beginnt damit, wie diese Ihrer Liste beitritt. Opt-In ist der Prozess, bei dem Personen Ihnen ausdrücklich die Erlaubnis erteilen, ihnen Marketing-Kommunikation zuzusenden – üblicherweise durch die Angabe ihrer E-Mail-Adresse über ein Formular oder einen Chat.
In Positive User stellt die korrekte Steuerung dieses Prozesses sicher, dass Sie Personen erreichen, die tatsächlich von Ihnen hören möchten. Das führt zu besserem Engagement, weniger Spam-Beschwerden und einer insgesamt effektiveren Marketing-Strategie.
Es gibt zwei Methoden, mit denen Sie die Einwilligungen Ihrer Zielgruppe erfassen können. Die Wahl der richtigen Methode hilft Ihnen, Wachstum und Listenqualität in Einklang zu bringen.
Bei dieser Methode wird eine Person in dem Moment zu Ihrer Marketing-Liste hinzugefügt, in dem sie ihre E-Mail-Adresse übermittelt. Ein zweiter Schritt seitens der Person ist nicht erforderlich. Es ist die schnellste Möglichkeit, eine Liste aufzubauen, kann aber gelegentlich dazu führen, dass Tippfehler oder unechte Adressen in Ihre Datenbank gelangen.
Vorteile: Bietet maximalen Komfort und Einfachheit für den „Kontakt" und führt zu schnellerem Listenwachstum.
Nachteile: Höheres Risiko, dass gefälschte oder falsch getippte E-Mail-Adressen in Ihren „Workspace" gelangen, da keine Verifizierung stattfindet.
Ihr Team kann E-Mail-Adressen sofort mit verschiedenen Werkzeugen in Positive User erfassen:
Formulare, Pop-ups und Landing-Pages: Beim Absenden eines Formulars kann eine Person ihre E-Mail-Adresse eingeben und ein Kontrollkästchen aktivieren, um die Marketing-Einwilligung zu erteilen. Diese Auswahl aktualisiert ein Boolean-Attribut in ihrem Kontaktprofil.
Chatbot: Während einer Konversation über das Chat-Widget kann ein Chatbot nach einer E-Mail-Adresse fragen, damit Ihr Team später eine Folgeantwort senden kann.
Auch bekannt als bestätigtes Opt-In, fügt diese Methode einen Verifizierungsschritt hinzu. Nachdem jemand seine E-Mail-Adresse übermittelt hat, wird durch eine Automatisierung eine E-Mail mit einem Bestätigungslink versendet. Erst nachdem die Person auf diesen Link geklickt hat, wird sie als mit „Double Opt-In"-Einwilligung markiert. So stellen Sie sicher, dass Ihre Liste ausschließlich gültige Kontakte mit hoher Absicht enthält.
Vorteile: Bietet zusätzliche Sicherheit und stellt sicher, dass Ihre Liste aus authentischen Abonnenten mit hoher Absicht besteht.
Nachteile: Erfordert einen zusätzlichen Schritt vom Kontakt, was zu insgesamt weniger Anmeldungen führen kann, falls dieser vergisst, auf den Link zu klicken.
Sie können die Einwilligungen per Double Opt-In über dieselben Kanäle wie beim Single Opt-In erfassen (Formulare, Pop-ups, Landing-Pages, Chatbots). Da es sich jedoch um einen zweistufigen Prozess handelt, ist eine zusätzliche Verifizierungsebene in Ihrem Anmeldeprozess erforderlich:
Erstmalige Erfassung: Ihr Team erfasst die anfänglichen Daten (E-Mail und Marketing-Einwilligung) mit einer der oben beschriebenen Single-Opt-In-Methoden.
Verifizierungs-E-Mail: Eine Automatisierung wird ausgelöst. Sie sendet eine automatisierte E-Mail, in der die Person gebeten wird, ihre Adresse durch Klicken auf einen Link oder eine Schaltfläche zu bestätigen.
Endgültige Bestätigung: Sobald geklickt wurde, wird die Person auf eine Dankesseite weitergeleitet. Das System aktualisiert ein dediziertes Opt-In-Attribut mit dem Wert „true".
Beachten Sie, dass der Double-Opt-In-Prozess als separate Automatisierung konfiguriert werden muss. Er läuft nicht von selbst ab. Sehen Sie sich unsere „Anwendungsfälle" für einen Schritt-für-Schritt-Implementierungsplan an.
Auch wenn Single Opt-In für die sich anmeldende Person einfacher ist, wird Double Opt-In dringend empfohlen, um Ihre Absender-Reputation zu verbessern. Es sorgt dafür, dass Ihre E-Mails im Posteingang landen und nicht im Spam-Ordner – indem sichergestellt wird, dass jede Adresse auf Ihrer Liste echt und aktiv ist.
Single Opt-In birgt das Risiko, ungültige oder falsch getippte Daten zu erfassen, was Ihre E-Mail-Zustellbarkeit langfristig negativ beeinflussen kann. Durch die Nutzung von Double Opt-In stellt Ihr Team sicher, dass jede Person den zusätzlichen Schritt unternommen hat, auf eine „Verifizierungs-E-Mail" zu klicken, und damit bestätigt, dass sie echt und wirklich an Ihren Inhalten interessiert ist. Das Ergebnis: eine sauberere Datenbank, bessere Engagement-Raten Ihrer Kampagnen und eine stärkere Absender-Reputation, die dabei hilft, dass Ihre E-Mails nicht im Spam-Ordner landen.