Wenn Sie eine E-Mail Kampagne versenden, soll diese direkt im Posteingang Ihres Kontakts landen. Manchmal weist der Mailserver des Empfängers die Nachricht jedoch zurück. Diese Ablehnung wird als „Bounce" bezeichnet.
Das Verständnis von Bounces ist entscheidend für eine gepflegte Kontaktliste. Wenn Sie weiterhin E-Mails an Adressen senden, die konsequent zurückkommen, können E-Mail-Anbieter wie Gmail oder Yahoo Sie als Spammer einstufen – dadurch wird es schwieriger, Ihre aktive Zielgruppe zu erreichen. Positive User verwaltet diese Situationen automatisch, um eine hohe Zustellbarkeit zu gewährleisten.
Beachten Sie, dass Bounces nur für Kampagnen angezeigt werden, die über die Server von Positive User oder Partneranbieter versendet wurden. Bei Verwendung von benutzerdefinierten SMTP Einstellungen liegen in der Anwendung keine Informationen zu Bounces vor.
Email Bouncing ist der Status, der einer E-Mail zugewiesen wird, die nicht an den Server eines Empfängers zugestellt werden konnte. Diese Status werden in Ihren Kampagnenberichten im Bereich „Kampagnen" angezeigt.
Bounces werden in zwei Kategorien unterteilt, je nachdem, ob das Zustellungsproblem dauerhaft oder vorübergehend ist.
Wenn Sie beispielsweise eine E-Mail an eine Adresse mit einem Tippfehler wie „[email protected]" senden, gibt der Server eine Bounce-Nachricht zurück, da diese Domain nicht existiert.
Hard Bounces: Diese weisen auf einen dauerhaften Grund hin, warum eine E-Mail nicht zugestellt werden kann. In den meisten Fällen entfernt Positive User diese Adressen automatisch aus Ihren aktiven Kontakten, um weitere Sendungen zu verhindern. Häufige Ursachen sind eine nicht existierende E-Mail-Adresse oder ein Empfängerserver, der die Zustellung vollständig blockiert hat.
Soft Bounces: Diese weisen auf ein vorübergehendes Zustellungsproblem hin. Der Kontakt bleibt in Ihrer Liste, aber die betreffende E-Mail konnte dieses Mal nicht zugestellt werden. Wenn ein Kontakt wiederholt einen Soft Bounce auslöst (in der Regel 7 bis 15 Mal, abhängig von seinem bisherigen Engagement), wird er schließlich wie ein „Hard Bounce" behandelt.
Über Kampagnenberichte: Gehen Sie zu „Kampagnen" → „E-Mail".
Über das Kontaktprofil: Öffnen Sie ein bestimmtes Kontaktprofil → Prüfen Sie den Verlauf auf Zustellungsfehler.
Über Filter: Verwenden Sie die Filter im Bereich „Kontakte", um Personen mit einem bestimmten Bounce-Status zu finden.
Die Überwachung Ihrer Bounces hilft Ihnen dabei, eine saubere Datenbank zu pflegen, und stellt sicher, dass Ihr Marketingbudget nicht für tote Leads verschwendet wird.
Automatisierte Datenbankpflege: Wenn Sie eine „Re-Engagement"-Kampagne starten und mehrere Adressen einen Hard Bounce zurückgeben, weil die Kontakte den Job gewechselt haben und ihre alten geschäftlichen E-Mail-Adressen nicht mehr existieren, erkennt Positive User diese Hard Bounces in Echtzeit und schließt sie von allen zukünftigen Kampagnen aus.
Strategische Fehlersuche: Wenn Sie feststellen, dass Ihr monatlicher Newsletter für ein bestimmtes Segment eine höhere Soft-Bounce-Rate als üblich aufweist, können Sie alle Personen mit dem Status Soft Bounce isolieren, um ein Muster zu erkennen. Anstatt sie zu löschen, erstellen Sie eine Automatisierung: „Wenn der E-Mail-Status Soft Bounce ist, sende stattdessen eine SMS oder eine Web-Push-Benachrichtigung."
Individueller Kundensupport: Wenn Sie benachrichtigt werden möchten, sobald die E-Mail eines hochwertigen Leads einen Bounce auslöst, können Sie eine Automatisierung einrichten, die durch eine Änderung des Bounce-Attributs ausgelöst wird. Anschließend können Sie einem Nutzer eine Aufgabe zuweisen, um diese Person zu kontaktieren und ihre Daten zu aktualisieren.
Seit Februar 2024 verlangen Gmail und Yahoo eine spezifische Domain-Authentifizierung (DMARC) von Absendern. Wenn Sie Ihre Domain nicht authentifizieren, werden Ihre Bounce-Raten deutlich ansteigen.
Verwenden Sie als Absenderadresse immer eine Unternehmensdomain (z. B. @yourcompany.com) statt eines kostenlosen Dienstes wie @gmail.com.
Hard Bounces werden automatisch aus den Empfängerlisten entfernt, sodass Sie diese nicht manuell löschen müssen, um die Anti-Spam-Vorgaben einzuhalten.