In Positive User können Sie Aktionen auf Basis von Daten auslösen, die noch in der Zukunft liegen – etwa Hochzeitstage, Abonnementverlängerungen oder Event-Starttermine. So lassen sich anspruchsvolle Erinnerungssequenzen aufbauen, die Ihre Kontakte im Vorfeld eines wichtigen Tages engagiert halten.
Durch die Verwendung negativer Zahlen in Ihren Filtern können Sie effektiv „in die Zukunft blicken", statt auf historische Daten zurückzuschauen.
Zu verstehen, wie Positive User die Zeitlogik verarbeitet, ist der Schlüssel zur Beherrschung zukunftsbasierter Automatisierungen. Jeder Datumsfilter fungiert als Strahl auf einem Zeitstrahl.
Der Startpunkt: Der Wert, den Sie eingeben, bestimmt den Punkt auf der Linie. Positive Zahlen stehen für die Vergangenheit, negative Zahlen für die Zukunft.
Die Richtung: „Mehr als" richtet den Strahl in die Vergangenheit, „Weniger als" richtet den Strahl in die Zukunft.
Das Segment: Um ein bestimmtes Zeitfenster (etwa einen einzelnen Tag) anzusprechen, müssen Sie zwei Strahlen mit dem Operator „UND" kombinieren, um ein geschlossenes Segment zu erzeugen.


Angenommen, Sie möchten eine E-Mail Kampagne an die Nutzer Ihres Dienstes senden, deren Hochzeitstag in 45 Tagen stattfindet. Wählen Sie im Bereich „Filter" – oder im Trigger bzw. in einem „Filter"-Modul innerhalb der Automatisierungen – Ihr datumsbasiertes Attribut aus (z. B. „Hochzeitsdatum"). Um ein Datum in der Zukunft anzusprechen, müssen Sie eine negative Zahl in das Wertfeld eingeben.
Um ein Datum 45 Tage in der Zukunft zu finden, setzen Sie einen Filter auf „Weniger als x Tage her" mit dem Wert -44 und einen zweiten Filter auf „Mehr als x Tage her" mit dem Wert -46.
