Im Spam-Ordner zu landen ist eine der größten Hürden im E-Mail-Marketing. Wenn Ihre Nachrichten vor Ihrer Zielgruppe verborgen bleiben, war die harte Arbeit an Ihren Kampagnen umsonst. Zu verstehen, warum das passiert, hilft Ihnen dabei, Vertrauen sowohl bei den Postfachanbietern als auch bei Ihren Kontakten aufzubauen – damit Ihre Kommunikation tatsächlich wahrgenommen wird.
Eine hohe Zustellrate ist entscheidend für jede erfolgreiche Strategie in Positive User. Bevor Sie umfangreiche Kampagnen versenden, sollten Sie unbedingt sicherstellen, dass Ihre Einrichtung (z. B. die Domain-Authentifizierung) korrekt konfiguriert ist, um den Anbietern zu signalisieren, dass Sie ein seriöser Absender sind.
Ein Spam-Filter ist eine automatisierte Sicherheitsebene, die von Internetanbietern (ISPs) und Webmail-Diensten eingesetzt wird, um Nutzer vor unerwünschten oder gefährlichen Nachrichten zu schützen. In Positive User entscheiden diese Filter letztlich darüber, ob Ihre Kampagne im Posteingang ankommt oder dort abgelegt wird, wo niemand hinschaut.
Spam-Filter fungieren als Türsteher für jede eingehende Nachricht. Wenn Sie eine Kampagne versenden, prüft der Anbieter des Empfängers die E-Mail anhand einer Reihe logischer Tests, bevor sie durchgelassen wird.
Der Ablauf sieht in der Regel wie folgt aus: Sie versenden eine Kampagne → Der ISP empfängt die Daten → Der Spam-Filter prüft bestimmte Faktoren → Die Nachricht wird in den „Posteingang" oder in den „Spam" weitergeleitet.
Diese Filter bewerten mehrere zentrale Faktoren, um Ihre Absenderreputation zu bestimmen:
E-Mail-Inhalt: Suche nach verdächtigen Links oder Formatierungen.
Anhänge: Große oder zahlreiche Dateien können Warnsignale auslösen.
Aktionen der Empfänger: Wie häufig Ihre E-Mails geöffnet oder als Spam markiert werden.
Authentifizierung: Überprüfung, ob Sie tatsächlich Inhaber der Domain sind, von der aus Sie versenden.
Ein Status „zugestellt" in Ihren Statistiken bedeutet lediglich, dass die E-Mail erfolgreich von unseren Servern versendet wurde; er garantiert nicht, dass sie im Haupt-Posteingang des Kontakts gelandet ist.
Wenn Sie beispielsweise eine E-Mail versenden, die nur ein großes Bild und keinen Text enthält, könnte ein Filter davon ausgehen, dass Sie versuchen, „spammy" Text in einem Bild zu verstecken, um die Scanner zu umgehen.
Die Art und Weise, wie Sie Ihren Workspace verwalten, beeinflusst direkt, ob Filter Ihnen vertrauen oder Sie markieren.
Verwaltung: Die Verwendung einer professionellen E-Mail-Adresse anstelle einer kostenlosen (wie @gmail.com oder @yahoo.com) ist eine grundlegende Voraussetzung für die Geschäftskommunikation. Im Bereich „Workspace Einstellungen" sollten Sie außerdem sicherstellen, dass Ihre Domain authentifiziert ist. Dies teilt den ISPs mit, dass Positive User die Erlaubnis hat, in Ihrem Namen zu versenden.
Segmentierung Ihrer Datenbank: Um Ihre Reputation hoch zu halten, sollten Sie es vermeiden, jede Nachricht an Ihre gesamte Liste zu senden. Gehen Sie stattdessen in den Bereich „Daten" und erstellen Sie Kontaktsegmente und -listen.
Problem: Niedrige Öffnungsraten schaden Ihrer Reputation.
Lösung: Erstellen Sie ein Segment von Kontakten, die in den letzten 90 Tagen eine E-Mail geöffnet haben, und sprechen Sie diese gezielt an.
Datenstruktur: Ihre Zustellbarkeit hängt von der Qualität Ihrer Kontaktliste ab. Wenn Ihre Daten Tippfehler oder nicht existierende Adressen enthalten, stufen Filter Sie als „nachlässigen" Absender ein. Regelmäßiges Bereinigen Ihrer Liste im Bereich „Kontakte" trägt dazu bei, eine hochwertige Beziehung zwischen Ihren Daten und den ISPs aufrechtzuerhalten.
Personalisierung von Kampagnen: Personalisierung macht Ihre E-Mails relevanter, was das Engagement fördert. Wenn Kontakte Ihre E-Mails regelmäßig öffnen und anklicken, signalisiert das den Filtern, dass Ihr Inhalt erwünscht ist. Sie können dynamischen Inhalt verwenden, um Nachrichten an bestimmte Kontakteigenschaften anzupassen.
Kampagnen
Konsistent versenden: Vermeiden Sie es, an einem Tag 10 E-Mails und dann einen Monat lang gar nichts zu versenden. Erstellen Sie im Bereich „Kampagnen" einen gleichmäßigen Zeitplan, um den ISPs zu zeigen, dass Sie ein zuverlässiger Absender sind.
Anhänge vermeiden: Anstatt ein PDF anzuhängen, laden Sie es in Ihre „Mediathek" hoch und fügen Sie einen Link in Ihre Nachricht ein.
Filter
Inaktive Kontakte identifizieren: Verwenden Sie Filter, um Kontakte zu finden, die seit mehr als sechs Monaten nicht mit Ihrer Marke interagiert haben. Sie können diese anschließend auf eine „Snooze"-Liste verschieben oder entfernen, um Ihre Zustellbarkeit zu schützen.
Wenn Sie eine neue dedizierte IP-Adresse verwenden, müssen Sie diese schrittweise „aufwärmen". ISPs sind misstrauisch gegenüber hohen Mengen an E-Mails, die von einer unbekannten IP kommen. Beginnen Sie damit, kleine Mengen an E-Mails an Ihre aktivsten Kontakte zu senden, und erhöhen Sie das Volumen über mehrere Wochen langsam, um eine positive Reputation aufzubauen.