Eine zuverlässige Identifikation ist der Schlüssel zu einer sauberen Datenbank in Positive User. Wenn Sie Ihre Datensätze korrekt identifizieren, stellen Sie sicher, dass Automatisierungen für die richtigen Personen ausgelöst werden und dass Daten aus externen Systemen den richtigen Profilen zugeordnet werden. Die Wahl des passenden Identifikators hilft Ihnen, Duplikate zu vermeiden, und bietet eine konsistente Möglichkeit, die Customer Journeys Ihrer Kontakte nachzuverfolgen.
Wenn Sie den Unterschied zwischen systemgenerierten und benutzerdefinierten IDs verstehen, kann Ihr Team eine sicherere und skalierbarere Datenstruktur aufbauen.
In Positive User haben Sie drei primäre Möglichkeiten, Objekte wie Kontakte, Unternehmen und Deals zu identifizieren. Jede erfüllt je nach Art Ihrer Datenverwaltung einen anderen Zweck.
Die System-ID ist eine permanente, eindeutige Nummer, die von Positive User in dem Moment vergeben wird, in dem ein Objekt erstellt wird. Sie finden diese ID am Ende der URL in der Adressleiste Ihres Browsers, sobald Sie ein bestimmtes Profil anzeigen.
Eigenschaft: Sie ist unveränderlich und kann weder geändert noch gelöscht werden.
Am besten geeignet für: Interne Systemreferenzen und erweiterte REST-API-Operationen.

Eine Custom ID ist ein Standard-Attribut, das standardmäßig leer ist und dessen Wert Sie selbst festlegen. Sie wird häufig aus einer externen Datenbank, einem CRM oder einem Onlineshop importiert (z. B. eine Shopify-ID). Anders als die System-ID wird sie als spezifisches Feld im Objektprofil gespeichert.
Eigenschaft: Sie ist flexibel und ermöglicht es Ihnen, die Lücke zwischen Positive User und Ihren anderen Tools zu schließen.
Am besten geeignet für: Sicherzustellen, dass Kontakt X in Ihrem externen System immer Kontakt X in Positive User ist. Außerdem für die Verknüpfung von Objekten untereinander (z. B. Zuordnung von Kontakten zu Unternehmen).
Verwenden Sie aus Sicherheitsgründen keine reinen E-Mail-Adressen als Custom ID für Kontakte. Um sensible Daten ordnungsgemäß zu schützen, sollten diese Werte gehasht oder codiert werden, bevor Sie sie an Positive User senden.
Bei Kontakten kann die E-Mail-Adresse als natürlicher Identifikator dienen. Sie ist die häufigste Methode, um Personen zu erkennen, die mit Ihren Formularen oder Kampagnen interagieren.
Eigenschaft: Sie ermöglicht eine sehr einfache Deduplizierung. Wenn Sie keine separate numerische ID aus einer externen Datenbank haben, wird die Verwendung der E-Mail-Adresse dringend empfohlen.
Am besten geeignet für: Ihre Datenbank automatisch sauber zu halten.
Jeder Kontakt hat standardmäßig eine System-ID. So wählen Sie den richtigen primären Identifikator für Ihre tägliche Arbeit:
Wann eine E-Mail-Adresse verwenden: Dies ist in der Regel Ihre beste Option. Sie verhindert Duplikate ganz einfach, wenn Personen Formulare ausfüllen, Newsletter abonnieren oder mit Ihren Kampagnen interagieren. Diese Option erlaubt es nicht, mehrere Kontakte mit derselben E-Mail-Adresse zu führen.
Wann eine Custom ID verwenden: Wählen Sie diese, wenn Ihre externe Plattform (z. B. eine benutzerdefinierte App) eigene eindeutige Nummern generiert. So bleiben beide Systeme perfekt synchron, und Sie fügen eine zusätzliche Sicherheitsebene hinzu, wenn Sie die Werte hashen. Es wird empfohlen, Kontakten eine Custom ID zuzuweisen, da es sich hierbei um bestätigte, verifizierte Datensätze handelt.
Wann die System-ID verwendet wird: Wenn weder eine E-Mail-Adresse noch eine Custom ID vorhanden ist, verlässt sich Positive User auf die System-ID und Browser-Cookies, um die Person vorübergehend als anonymen Kontakt zu tracken.
Wann eine Custom ID verwenden: Dies ist ausgesprochen nützlich, um Kontakte automatisch Unternehmen zuzuordnen. Wenn Sie beim Import ein Attribut „company_id" in Ihre Datei aufnehmen, verknüpft Positive User die Personen sofort mit dem richtigen Unternehmensprofil.
Wann eine System-ID ausreicht: Verwenden Sie diese, wenn Ihr Team die Vertriebs-Pipeline manuell in der App aufbaut und keine Synchronisierung der Unternehmensdatensätze mit einem externen Buchhaltungstool benötigt.
Die Logik für Deals und Support Tickets folgt demselben Muster wie bei Unternehmen und Kontakten.
Die Rolle der System-ID: Für die tägliche Arbeit in Ihrer Pipeline oder Ihrem Helpdesk verlassen Sie sich auf die automatisch generierte System-ID. Die App übernimmt das Tracking im Hintergrund, während Sie Elemente durch die Phasen bewegen.
Wann eine Custom ID verwenden: Eine Custom ID (z. B. eine Deal-ID oder eine Ticket-Referenz aus einem anderen System) wird notwendig, wenn Ihre Entwickler Status remote aktualisieren oder bestimmte Attribute über die REST API setzen müssen, oder wenn Sie diese Objekte anderen zuordnen möchten (z. B. Aufgaben importieren und Deals zuordnen).
Andere Objekte im System, wie z. B. Support Tickets, können auf die gleiche Weise behandelt werden – mit System-IDs für die interne App-Navigation und Custom IDs für externe, per API gesteuerte Aktualisierungen.