Eine E-Mail zu versenden, ist nur die halbe Arbeit. Um im Marketing wirklich erfolgreich zu sein, müssen Sie verstehen, wie Ihre Zielgruppe auf Ihre Kommunikation reagiert. Die Wirksamkeit zu messen, bedeutet nicht nur, die Öffnungsraten zu zählen. Entscheidend ist, zu wissen, welche Nachrichten Engagement, Conversions und Umsatz fördern.
In User.com können Sie alles messen – von grundlegenden Zustellungsraten bis hin zu einer erweiterten Umsatzzuordnung. Dieser Leitfaden hilft Ihnen dabei, diese Kennzahlen zu interpretieren und für leistungsstarke Kampagnen zu nutzen.
Die Analyse der E-Mail-Performance ist unerlässlich, um Ihre Marketingmaßnahmen zu bewerten. E-Mail-Kampagnen bilden dabei keine Ausnahme. Durch die Analyse von Statistiken können Sie Inhalte, Versandzeitpunkt und Zielgruppenansprache optimieren und gleichzeitig das Engagement insgesamt verbessern.
In der heutigen Marketinglandschaft sind „Eitelkeitskennzahlen“ wie Öffnungsraten aufgrund von Datenschutzmaßnahmen wie Apples Mail Privacy Protection (MPP) weniger zuverlässig geworden. Für die Beobachtung von Trends sind sie weiterhin nützlich, moderne Marketingfachleute konzentrieren sich jedoch auf Engagement und Umsatz.
Die Click-to-Open-Rate (CTOR) ist der wichtigste Maßstab für den tatsächlichen Erfolg Ihrer E-Mail-Inhalte. Im Gegensatz zur regulären Klickrate (CTR) beantwortet die CTOR die Frage: „Wie viele der Personen, die die E-Mail tatsächlich geöffnet haben, fanden den Inhalt interessant genug, um zu klicken?“ Sie ist der aussagekräftigste Maßstab für die Qualität Ihrer Inhalte.
Warum die CTOR der Öffnungsrate oder CTR überlegen ist:
Sie isoliert die Performance des Inhalts:
Öffnungsrate misst Ihre Betreffzeile und den Absendernamen.
CTOR misst den Inhalt, das Design und das Angebot Ihrer E-Mail. Wenn Sie eine hohe Öffnungsrate, aber eine niedrige CTOR haben, bedeutet das, dass Ihre Betreffzeile ein Versprechen gemacht hat, das der E-Mail-Inhalt nicht gehalten hat.
Sie lässt Zustellungsprobleme außer Acht:
Die reguläre CTR fällt niedriger aus, wenn Ihre E-Mails im Spam-Ordner landen oder nicht zugestellt werden. Die CTOR berücksichtigt Personen, die Ihre Nachricht nie gesehen haben, nicht und zeigt dadurch unverfälscht, wie ansprechend Ihre Inhalte für diejenigen sind, die sie tatsächlich gesehen haben.
Sie hilft Ihnen, konkrete Probleme zu beheben:
Hohe Öffnungsrate, niedrige CTOR: Ihre Betreffzeile ist überzeugend, aber Ihr Inhalt kann nicht mithalten oder der Call-to-Action (CTA) ist schwer zu finden. Lösung: Verbessern Sie das E-Mail-Design und das Angebot.
Niedrige Öffnungsrate, hohe CTOR: Ihr Inhalt ist überzeugend, aber niemand sieht ihn. Lösung: Optimieren Sie Ihre Betreffzeile oder den Versandzeitpunkt.
In User.com finden Sie die CTOR direkt im Profil der E-Mail-Kampagne. Nutzen Sie diese Kennzahl, um Ihre E-Mail-Designs per A/B-Test zu vergleichen.
Während Öffnungsraten und CTOR das Engagement messen, misst der Umsatz den Erfolg. Für die meisten Unternehmen besteht das letztendliche Ziel einer E-Mail darin, eine bestimmte Aktion auszulösen – normalerweise einen Kauf. Mit User.com können Sie den Umsatz direkt bestimmten E-Mail-Kampagnen zuordnen und genau sehen, wie viel Umsatz jede E-Mail generiert hat.
Warum die Umsatzmessung wichtig ist:
Ermittlung des tatsächlichen ROI: Sie gehen über „Eitelkeitskennzahlen“ hinaus. Eine Kampagne mit einer niedrigen Öffnungsrate kann beispielsweise hohe Umsätze generieren, wenn sie sich an besonders wertvolle Käufer richtet.
Begründung des Budgets: Sie belegen gegenüber Stakeholdern den Wert Ihrer E-Mail-Marketingmaßnahmen, indem Sie direkte finanzielle Ergebnisse aufzeigen.
Intelligentere Segmentierung: Sie können erkennen, welche Segmente Ihrer Zielgruppe tatsächlich Geld ausgeben – nicht nur Ihre Inhalte lesen.
Indem Sie diese Kennzahlen überwachen, müssen Sie nicht länger raten, welche E-Mails funktionieren. Stattdessen können Sie gezielt in die Kampagnen investieren, die tatsächlich Wachstum fördern.
User.com verknüpft Ihre E-Mail-Daten mit den Aktivitätsdaten Ihrer Kontakte. Sie benötigen keine komplexen externen Tools. Definieren Sie einfach innerhalb der Anwendung, wie „Erfolg“ für Sie aussieht. Lesen Sie den Artikel „So wird Umsatz gezählt“, um dies in Ihrem Workspace einzurichten. Das Ergebnis wird direkt im Profil der E-Mail-Kampagne angezeigt.
Während CTOR und Umsatz Ihren Marketingerfolg messen, geben die folgenden Statistiken Aufschluss über Ihre technische Reputation. Wenn Sie diese Kennzahlen ignorieren, können Ihre E-Mails im Spam-Ordner landen – und zwar bei allen Empfängern.
Bounce-Rate (Hard Bounce, Soft Bounce und Spam-Bounce): Nicht alle nicht zugestellten E-Mails sind gleich. User.com unterteilt sie im Bereich „Zusammenfassung“ in drei wichtige Kategorien:
Hard Bounce: Dies weist auf einen dauerhaften Fehler hin, beispielsweise darauf, dass die E-Mail-Adresse nicht existiert oder einen Tippfehler enthält.
Soft Bounce: Dies weist auf ein vorübergehendes Problem hin, beispielsweise darauf, dass das Postfach des Empfängers voll oder der Server nicht erreichbar ist.
Spam-Bounce: Diese Zahl zeigt an, dass der Server des Empfängers die E-Mail aufgrund von Merkmalen abgewiesen hat, die typisch für unerwünschte oder nicht angeforderte Inhalte sind.
Abmelderate: Lassen Sie sich von dieser Zahl nicht beunruhigen. Eine Abmeldung ist gesund. Sie ist ein höfliches „Nein, danke“, das Ihre Reputation schützt – im Gegensatz zu einer Spam-Beschwerde.
All diese Kennzahlen sowie zusätzliche detaillierte Ansichten zu Links, Klicks und Öffnungsstatistiken finden Sie in User.com im Bereich „Kampagnen“ → „E-Mail“, indem Sie das Profil der jeweiligen Kampagne öffnen.
Weitere Informationen zu den einzelnen Kennzahlen im Profil der E-Mail-Kampagne finden Sie im Artikel „E-Mail-Statistiken“.
Durch die regelmäßige Überprüfung dieser Kennzahlen können Sie:
Inhaltsentscheidungen überprüfen: Nutzen Sie A/B-Testdaten, um festzustellen, ob Betreffzeilen oder bestimmte Inhaltsblöcke besser funktionieren.
Ihre Empfängerliste pflegen: Identifizieren und entfernen Sie Kontakte mit wiederkehrenden Bounces, um Ihre Absenderreputation zu schützen.
Follow-ups gezielt ausrichten: Erstellen Sie auf Grundlage von Nutzeraktionen – beispielsweise „Link A geklickt“ oder „Link B geklickt“ – Segmente für relevantere Follow-up-Automatisierungen.
Den ROI überprüfen: Nutzen Sie die Umsatzzuordnung, um zu erkennen, welche Kampagnen tatsächlich zum Geschäftserfolg beitragen und welche lediglich Traffic generieren.