Eine der wirkungsvollsten Methoden, Ihre Kunden zu erreichen, besteht darin, die Zustellbarkeit Ihrer E-Mail Kampagnen zu erhöhen. Dieser Leitfaden führt Sie durch bewährte Praktiken, mit denen Sie Ihre Absenderreputation schützen und die Platzierung im Posteingang verbessern.
Früher war die E-Mail-Authentifizierung optional. Heute wird sie von großen Mailbox-Anbietern wie Gmail und Yahoo vorausgesetzt. Ohne diese Verfahren werden Ihre E-Mails wahrscheinlich blockiert oder direkt in den Spam-Ordner verschoben.
Sie müssen drei spezifische DNS-Einträge für Ihre Versanddomain konfigurieren.
Wenn Sie die E-Mail-Anbieter von Positive User verwenden, finden Sie Ihre spezifischen Werte unter „Einstellungen" → „Workspace Einstellungen" → „E-Mails" → „Domains".
Sehen Sie sich einen der speziellen Artikel zur DNS-Konfiguration an:
Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie die Anbieter von User.com für den E-Mail-Versand oder benutzerdefinierte SMTP Einstellungen nutzen möchten, lesen Sie bitte unseren Artikel „So wählen Sie eine E-Mail-Versanddomain aus"
Was sind diese DNS-Einträge?
SPF (Sender Policy Framework): Fungiert wie ein Ausweis und listet die IP-Adressen auf, die berechtigt sind, in Ihrem Namen E-Mails zu versenden.
DKIM (DomainKeys Identified Mail): Fügt Ihren E-Mails eine digitale Signatur hinzu, die bestätigt, dass die Nachricht während der Übertragung nicht manipuliert wurde.
DMARC (Domain-based Message Authentication, Reporting, and Conformance): DMARC teilt den Postfach-Anbietern mit, was zu tun ist, wenn eine E-Mail die SPF- oder DKIM-Prüfung nicht besteht (z. B. „ablehnen" oder „nichts tun").
Eine falsche DNS-Konfiguration kann verhindern, dass Ihre E-Mails überhaupt zugestellt werden. Wenn Sie unsicher sind, wie Sie diese Einträge hinzufügen, wenden Sie sich bitte an Ihr IT-Team oder den Support Ihres Domain-Hosters.
Gmail und Yahoo haben einen klaren Schwellenwert festgelegt: Absender mit einer Spam-Beschwerderate von 0,3 % oder höher werden blockiert. Idealerweise sollten Sie diesen Wert unter 0,1 % halten.
Um dies zu überwachen, können Sie sich nicht allein auf das Dashboard Ihres Marketing-Tools verlassen. Sie müssen sehen, was Google sieht. Mögliche Lösungen:
Richten Sie Google Postmaster Tools ein (kostenlos). Damit erhalten Sie einen direkten Einblick in die Reputation Ihrer Domain, die Spam-Rate und den Authentifizierungserfolg aus Sicht von Gmail.
Blacklist-Prüfung: Prüfen Sie kontinuierlich, ob Ihre Domain oder IP auf einer Blacklist steht. Wir empfehlen Tools wie MultiRBL . Falls Sie gelistet sind, folgen Sie sofort den spezifischen Anweisungen der jeweiligen Blacklist zur Entfernung.
Das Versenden von E-Mails an ungültige Adressen oder an Personen, die sie nie öffnen, ist der schnellste Weg, Ihre Zustellbarkeit zu ruinieren.
Entfernen Sie ungültige E-Mail-Adressen: Achten Sie auf offensichtliche Tippfehler wie „gmal.com". Das Versenden von Nachrichten an ungültige Adressen kann Ihre Absenderreputation negativ beeinflussen und dazu führen, dass Ihre Domain als Spam eingestuft wird.
Verwenden Sie Double Opt-in: Verhindern Sie, dass fehlerhafte Daten überhaupt in Ihr System gelangen. Wenn sich ein Kontakt anmeldet, senden Sie eine Bestätigungs-E-Mail, die er anklicken muss, um sein Abonnement zu aktivieren.
Implementieren Sie eine Sunset-Policy: Wenn ein Kontakt seit 6 Monaten keine E-Mail geöffnet hat, hören Sie auf, ihm E-Mails zu senden. Inaktive Kontakte drücken Ihre Engagement-Raten und signalisieren Spam-Filtern, dass Ihre Inhalte unerwünscht sind. Erstellen Sie eine Automatisierung in User.com, um solche Empfänger automatisch zu taggen und zu unterdrücken.
Um die Datenbank zu überprüfen und nur gültige Kontakte zu behalten, können Sie die spezielle Integration von User.com <> Bouncer nutzen. Bouncer hilft Ihnen, die E-Mail-Adressen Ihrer Kontakte zu validieren, sodass Sie ungültige oder verdächtige Adressen vor dem Versand einer E-Mail Kampagne problemlos entfernen können. Weitere Informationen finden Sie hier.
Die Qualität Ihrer Nachricht ist genauso wichtig wie Ihre Datenbank.
Erstellen Sie ansprechende E-Mails mit echten Textinhalten, anstatt nur eine einzelne Bilddatei zu versenden. Text hilft Spam-Filtern, Ihre Nachricht besser zu verstehen, und verbessert die Barrierefreiheit.
Spam-Filter suchen jedoch nicht nur nach Schlüsselwörtern – sie achten auch auf Engagement. Wenn Empfänger öffnen, scrollen und klicken, verbessert sich Ihre Reputation.
Balance zwischen Text und Bildern: Vermeiden Sie „Nur-Bild"-E-Mails (wie einen einzelnen großen JPG-Flyer). Diese sind für Spam-Filter nicht lesbar und für Screenreader nicht zugänglich. Streben Sie ein Verhältnis von 60/40 zwischen Text und Bildern an.
Personalisieren: Nutzen Sie dynamischen Inhalt, um den Namen des Empfängers oder andere Details zu seinem Verhalten auf Ihrer Website einzubinden und die Inhalte relevant zu gestalten.
Abmelde-Link: Halten Sie den sichtbaren Abmelde-Link in der Fußzeile stets leicht auffindbar. Wenn Sie ihn verstecken, frustrieren Sie die Empfänger und veranlassen sie, Sie stattdessen als Spam zu markieren. (User.com übernimmt auch die technischen Header für „One-Click Unsubscribe").